Mutual Flexibility Agreements – MFAs

Netzengpässe verursachen Jahr für Jahr ökologische und finanzielle Schäden in Milliardenhöhe. Um flexible Verbraucher und volatile Erzeuger so aufeinander abzustimmen, dass weder verbraucherseitige, noch erzeugerseitige Netzengpässe entstehen, benötigt es Anreizmodelle, die über die zwanghafte Abregelung durch Netzbetreiber hinausgehen. Um den Handel von Flexibilitäten transparent, nachvollziehbar und fair zu ermöglichen haben wir Mutual Flexibility Agreements (MFAs) geschaffen.

Mutual Flexibility Agreements (MFA) sind strukturierte Handelsprodukte für die Verschiebung von Energie, z.B. einer beliebigen Last, beim Endkunden zwischen Energieversorgern und Netzbetreibern. MFAs enthalten spezifische Daten über die Flexibilität wie dem Zeitraum, Ort der Erbringung, Energie- und Leistungsdaten, sowie dem Preis. Der Käufer eines MFAs darf unter den vereinbarten physikalischen Randbedingungen über die in das Netz eingebrachte Energie verfügen. MFAs können so genutzt werden, um die Netzsicherheit der Stromnetze zu gewährleisten und den Einsatz des Einspeisemanagements zu verringern.

MFAs sind ...

... ein strukturiertes Handelsprodukt für Flexibilität.

... EnWG- und NABEG-konform.

... transparent, nachvollziehbar und fair.

... eine Zusage, Energie zu nutzen, nicht zu vermeiden.

Datenmodell

Statt Stunden- oder Viertelstundenprodukte abzubilden, setzt der IRES-Flexmarkt auf MFAs, die die Flexibilität einer Anlage wirklich abbilden.

Einfache Optimierung

Dank der Struktur von MFAs kann Flexibilität mit modernen Optimierungsalgorithmen einfach auf Fahrpläne abgestimmt werden und den Bedürfnissen Ihrer Anfragen entsprechen.

Automatisierter Handel

Dank eines übersichtlichen Datenmodells und standardkonformer REST-Schnittstellen können MFAs automatisiert und in Sekundenschnelle gehandelt werden.

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